Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachtsmusik

Nachdem ich im vorherigen Post schon anklingen ließ, dass eine gewisse Musik in mir ungehemmte Weihnachtsstimmung freisetzt, möchte ich euch gern an besagten Liedern teilhaben lassen.

Da ist zum einen das Transeamus von Schnabel. Das Stück stammt ja aus Schlesien. Da meine Heimatgemeinde - wie so viele im Osten Deutschlands - zur Zuflucht für die katholischen Flüchtlingsfamlien wurde, hat auch die schlesische Weihnachtskultur bei uns Einzug gehalten. Mein Heimatkirchlein ist wirklich klein uns ausgesprochen schmucklos. Auch kirchenmusikalisch lief da nicht viel. Aber das Transeamus hab ich in der Heiligen Nacht oft gehört. Orgel, Geige und Cello, dazu unser Kirchenchor. Da meine Gemeinde recht sangesfreudig ist, haben wir das sogar bei einer Wallfahrt nach Israel ganz ohne Dirigentin, Noten und Begleitmusik auf den Hirtenfelder gesungen.


Ein weiteres Muss sind für mich die Lieder "Heiligste Nacht" und "Menschen, die ihr wart verloren". Beide stehen im diözesanen Anhang unseres Gotteslobes.


("Menschen, die ihr wart verloren", Gesang startet bei 2:00)


("Heiligste Nacht", Gesang startet bei 2:30)

In diesem Sinne: Gesegnete Weihnachten!

Sonntag, 23. Dezember 2012

Ganz unerwartet

... kommt Gott in die Welt. Die Kids aus Neuseeland haben das ganz herzig in Szene gesetzt.


Samstag, 22. Dezember 2012

Vorweihnachtliche Überlegungen

Jahrelang hab ich Weihnachten in Frankreich gefeiert. 
Es ist immer wieder eine Freude, den Mitschwestern aus aller Welt zu begegnen und sie kennen zu lernen. 
Es ist immer wieder eine Freude, sich gemeinsam in Stille auf das Kommen Gottes vorzubereiten.
Es ist immer wieder eine Freude, von den Predigten unserer Priester in die Höhe und in die Tiefe begleitet zu werden.

Es ist immer wieder ein gewisses Leid, dass die Weihnachtskultur bei unseren Schwestern-Weihnachten mitten in Frankreich so gar nicht dem entspricht, was ich gewohnt bin und was mir hilft, in dieses Fest einzutreten.

Dieses Jahr nun, in dem es kein großes Schwestern-Weihnachten in Frankreich gibt, steh ich vor einer Gewissensfrage. Eigentlich stand für mich sofort fest, dass ich die Christnacht - natürlich - in unserer Pfarrkirche mitfeiere. Wie freu ich mich auf Bläsermusik und Orgelklang, auf traditionelle Weihnachtslieder in einer vollen Kirche. Okay, es werden nicht die Lieder sein, die meine Kindheit und Jugend geprägt haben, denn die stehen hier in keinem Gesangbuch. Aber immerhin. Nach jahrelanger Dürre, was die Weihnachtsmusik angeht, jubelt mein Herz angesichts der diesjährigen Aussichten. Und ich bin wild entschlossen, meinen Speicher an Weihnachtsstimmung für die nächsten Weihnachtsfeste in Frankreich aufzufüllen.

Doch da kommt noch eine andere Möglichkeit ins Spiel. Ich könnte auch in dem Haus unserer Gemeinschaft an der Christnachtmesse teilnehmen. Liturgisch absolut wasserdicht, unter Einbeziehung alter Traditionen und neuer Ideen. Mit einem Te Deum am Ende, Trompete und Saxophon immerhin, mit einer Predigt, die sicher nicht oberflächlich ist, mit Martyrologium und mit Menschen, die ich mag - inkl. mit der Mitschwester, die dort arbeitet (und mit der ich lebe) und für die es irgendwie auch doof ist, wenn wir getrennt in die Christnacht gehen.

Noch bin ich hin- und hergerissen. Bin gespannt, wofür ich mich entscheide.

Ende der Blogpause

Vor ca. 33 Stunden hab ich meine Masterarbeit ausgedruckt - noch nicht druckfertig, aber doch so weit fertig, dass die inhaltliche Arbeit und auch die Schreiberei erledigt sind. Nur noch das Korrekturlesen steht an und das Literaturverzeichnis ist zu erstellen. Ein befreiendes Gefühl. Durchaus.
Dabei ist es nicht so, dass ich in den letzten 3 Monaten nichts anderes gemacht hätte. Ich habe mich in meinen neuen Job eingearbeitet, gebetet, gespielt, mich an Missionen beteiligt, bin reiten gegangen, hab Einkäufe gemacht, geputzt, mit Freunden gesprochen ... Und dennoch: irgendwie war ich oft gehetzt, nicht ganz da, konnte mich nicht unbeschwert einer Sache widmen, ohne an die noch ausstehenden Kapitel zu denken.
Diese neue Freiheit genieße ich jetzt. Ich bin kein Haushaltsfreak, aber gerade eben freue ich mich, meine Pflichten in aller Ruhe erfüllen zu können. Und einfach auch mal wieder die Zeit zu haben, was für meinen Blog zu tun. Später geht's hier weiter. Ich geh erst mal das Bad putzen.

Samstag, 8. Dezember 2012

Ignatianische Jugendexerzitien

Kurze Unterbrechung der masterarbeitsbedingten Blogpause für einen Termin, den zu posten es sich lohnt, weil dergleichen Angebote rar sind:

Im Februar gibt es Ignatianische Jugendexerzitien mit Spiritual Dr. Andreas Schmidt in den bayrischen Alpen.

Nähere Infos gibt es hier.