Samstag, 21. Dezember 2013

Advent im Umzug

Ich bin in den letzten Wochen umgezogen. Das lässt wenig adventliche Stimmung aufkommen, denn zwischen einpacken, umziehen, renovieren und auspacken sind stille Minuten äußerst rar.

Und doch hab ich den Advent in einem Punkt sehr intensiv erlebt - in dem des Erwartens und der Sehnsucht. Als Gemeinschaft von gottgeweihten Frauen haben wir auch das Privileg, einen Tabernakel im Haus zu haben. Am letzten Abend in der alten Wohnung feierten wir dort die Hl. Messe, wobei dann auch das Allerheiligste aus dem Tabernakel genommen und konsumiert wurde. Vier Tage später sollte die erste Messe im neuen Quartier stattfinden, mit der der Tabernakel wieder "bewohnt" sein würde. Und in diesen Tagen dazwischen beteten wir vor dem leeren, offenen Tabernakel. 

Diese Gebetszeiten waren durch und durch adventlich - voll Sehnsucht auf sein Kommen in unserer Mitte, voller Erwartung und Vorfreude.