Sonntag, 25. Mai 2014

Nachtrag

Hier gibt's ein paar Fotos und ein nettes Video vom sichtlich gelösten Bischof  nach der Weihe.
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Samstag, 24. Mai 2014

Bischofsweihe in Passau

Nachdem ich an dieser Stelle schon verschiedentlich meine Freude über die Ernennung P. Stefan Osters zum neuen Bischof von Passau zum Ausdruck gebracht habe, darf ich natürlich nicht versäumen, auch auf die heute vollzogene Weihe Bezug zu nehmen.

Es war ein Fest. Die Stimmung in Passau war ausgesprochen gut, das Wetter ließ es zu, dass man auch vor dem Dom gut mitfeiern konnte. Die Organisation war gut. Und vor allem: Es war einfach eine große Freude, dabei sein zu können. Bisher hatte ich einmal das Vergnügen, bei einer Bischofsweihe dabei sein zu dürfen. Doch war Jacques Benoit Gonnin weder der Bischof meiner Diözese, noch jemand, den ich zu dem Zeitpunkt persönlich kannte. (Dass er kurz darauf der Messe meines zeitlichen Engagements vorstehen würde, konnte ich damals noch nicht ahnen.) 

Das war nun also Premiere heute: Bischof Oster ist der Bischof meiner (neuen) Diözese. Und bei seinem Antrittsbesuch in Altötting habe ich ihn auch schon erleben können. Und ich kann sagen, dass v.a. die Tatsache, dass ich nun in dieser Diözese lebe, für mich den heutigen Tag zu etwas ganz besonderem machte. Ich fühlte mich, die ich mich mit dem kirchlichen Leben hier machnmal schwer tue, das mir nicht so vertraut ist wie die meiner Heimatdiözese, mit einem Male unglaublich verbunden mit unserem neuen Bischof und war einfach nur froh, Teil der hiesigen Ortskirche zu sein. Wie die "Einheimischen" empfand ich Freude und tiefe Dankbarkeit. Ganz selbstverständlich war es mir ein Anliegen, für den neuen Bischof zu beten. Im Innersten bewegt war ich von der Weihehandlung und von der Bereitschaft, unseres neuen Hirten, sich in unseren Dienst zu stellen.

In seinen abschließenden Worten war für mich v.a. der Schluss (ab S. 5) einfach nur genial, von dem ich hier wenigstens das wieder geben möchte, was mich am allermeisten beeindruckt hat:

Wir sind berufen, einander Zeuginnen und Zeugen für die Gegenwart Jesu in unserem Leben zu sein: in Wort und Tat. Eine Aufgabe für die Zukunft wird also sein, dass wir einander wirklich von neuem Räume von Begegnung und Glaubenskommunikation erschließen, in denen wir miteinander ehrlich und offen fragen, ringen, suchen, Gott anbeten und eben auch Zeugnis geben können.

...
Die einende Mitte, die Wahrheit als Liebe gelebt und umgekehrt: die Liebe, die die Wahrheit bezeugt, diese Mitte trägt den Sieg davon und sie heißt christlich: Heiligkeit. Heiligkeit ist freilich ein sehr groß klingendes Wort, aber bitte glauben Sie nicht, dass Heiligkeit zuerst mit Ihrer oder meiner Leistung zu tun hätte. Es geht nicht um eine Art Leistungssport in Tugend - oder Gebetsübungen. Heiligkeit wächst im Herzen von jedem Menschen, der sich der Liebe Gottes immer neu aussetzt, der sich von ihr wirklich berühren und verwandeln lässt. Heiligkeit wächst in denen, die Jesus ehrlich suchen, ihn lieben und sich von ihm lieben lassen. Heiligkeit ist deshalb der Wille Gottes für jeden von uns, nicht nur für Bischöfe oder andere so genannte Berufschristen. Es ist vielmehr so, dass der Bischof, die Priester, die Diakone und alle Männer und Frauen, die in einen Dienst in der Kirche berufen sind, diese Berufung auch deshalb haben, damit sie mithelfen, dass auch alle anderen tiefer entdecken, dass sie ebenfalls zur Heiligkeit, also zur tiefen Christuszugehörigkeit berufen sind.

Freitag, 16. Mai 2014

1. Nightfever in Dresden

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue, dass in einer Woche zum ersten Mal ein Nightfever-Abend in Dresden stattfindet.

24. Mai, Herz-Jesu Kirche auf der Borsbergstraße 15
Beginn um 18:00 mit der Hl. Messe

Und das beste ist: Fortsetzung folgt. Dann sogar in der Kathedrale ...

Weil nur die Liebe zählt

Intelligent, witzig, charmant ... und auch gelassen reagiert 1000 plus auf den scharfen Wind, der sie zurzeit von allen Seiten anbläst. 


Von ganzem Herzen möchte ich die Aussage dieses Plakates unterstreichen: Die Caritas leistet wertvolle Hilfe. Ich kenne viele Mitarbeiter dort, die sich selbstlos in den Dienst der Menschen stellen und sich von der Liebe Gottes leiten lassen. Und genauso kenne ich Mitarbeiter von 1000plus, für die das gleiche gilt. 
Die aktuelle Situation zerreißt mir das Herz und ich hoffe, dass ein Mit- und Nebeneinander möglich ist, denn überflüssig ist die Arbeit von 1000plus (leider) keineswegs. Caritas und 1000plus stehen nicht in Konkurrenz zueinander, denn beide erreichen verschiedene Frauen in verschiedenen Situationen auf verschiedene Art und Weise. Sollte es eines Tages eintreten, dass eine Frau im Konflikt von beiden Organisationen erreicht und beraten wird, dann - und erst dann - kann man sich die Frage stellen, ob wir hier nicht ein Luxusproblem haben.
Doch bis dahin gilt: Jeder Tag, an dem 1000plus oder die Caritas oder wer auch immer eine Frau in ihrer Konfliktsituation erreicht und ihr Hoffnung schenkt, ist ein guter Tag.